Einiges über die Historie von Zeilbach Zeilbach liegt 330 m über dem Meeresspiegel am Bach gleichen Namens, der ca. 1,5 km flussabwärts in die Felda mündet. Der Zeilbach wurde früher auch Grubenbach genannt. Das Dorf mit überwiegend bäuerlicher Bevölkerung besteht seit dem 1. April 1954 aus 2 Ortsteilen, die durch den Zeilbach voneinander getrennt werden. Auf dem linken Ufer (je nachdem von welcher Seite man es betrachtet) breitet sich das 1277 erstmals urkundlich erwähnte Zeilbach aus, in alten Schriften Zeilbach oder Zilburne genannt. In der Mitte des 14. Jahrhunderts erscheint urkundlich das Stift Sankt Johann zu Mainz begütert darin bis es in den Besitz der Freiherrn von Riedesel überging. Im 15. Jahrhundert hatten nachweislich auch die Herren von Ehringshausen Besitzungen in Zeilbach. Auf der rechten Seite des Baches dehnt sich der Ortsteil Klein-Felda aus, das vor 1954 zu Groß-Felda gehörte. Bis zum Jahre 1815 bildete nämlich der Grubenbach heute Zeilbach genannt zwischen dem zum landgräflichen Besitz zählenden Gericht Felda und dem auf der Westseite gelegenen Gebiet der Freiherrn von Riedesel. Hieraus ist es zu erklären, daß das riedeselsche Pfarramt der ebenfalls riedeselschen Gemeinde Ober-Ohmen betreut wurden. | | | Lage Zeilbachs (für eine größere Version bitte das Bild anklicken) | Zeilbach hatte damals 37 bewohnbare Gebäude mit 45 Haushaltungen, es gab am Ort 238 Einwohner (Zollabrechnungsbevölkerung) und es waren 222 faktisch anwesend, davon waren 102 männlichen Geschlechtes. 21 arbeiteten in der Landwirtschaf, 13 gingen einem Gewerbe nach. Somit arbeiteten 59,1% der Einwohner Zeilbachs in der Landwirtschaft.
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